Brandschutzbeauftragter Kosten im Überblick
Für Brandschutzbeauftragte gibt es keine amtliche Honorar- oder Gebührenordnung. Die DGUV Information 205-003 beschreibt Qualifikation, Ausbildung, Bestellung, Aufgaben und Fortbildung, aber keine Preise. Die Kosten entstehen aus der betrieblich festgelegten Aufgabe und dem Modell, mit dem sie erfüllt wird.
| Kostenmodell | Einmalige Kosten | Laufende Kosten | Häufig übersehen |
|---|---|---|---|
| Interne Person | Ausbildung, Reise, Unterkunft, Ausbildungszeit | Arbeitszeit, Fortbildung, Arbeitsmittel, Vertretung | Ausfall im Tagesgeschäft, Einarbeitung, Spezialberatung |
| Externe Person | Bestandsaufnahme, Einrichtung, Einarbeitung | Stunden- oder Pauschalhonorar, Reise, Berichte | Zusatztermine, Mindestabrufe, interne Koordination |
| Mischmodell | Interne Grundqualifikation oder Startaudit | Interne Routinen plus externe Spezialstunden | Doppelte Schnittstellen, unklare Leistungsgrenzen |
Kurzantwort: Vergleichen Sie keine Seminar- und Monatspreise miteinander. Berechnen Sie für intern und extern denselben Aufgabenkatalog über mindestens drei Jahre. Ausbildung und Einarbeitung gehören in Jahr eins; Arbeitszeit, Fortbildung, Reise, Berichte, Vertretung und Zusatzleistungen gehören in die wiederkehrenden Kosten.
Bevor ein Budget angesetzt wird, muss der Betrieb klären, ob und aus welcher Quelle die Rolle erforderlich ist. Diese Prüfung gehört zur Seite Brandschutzbeauftragter Pflicht. Hier geht es nur um die Kosten einer bereits begründeten oder betrieblich beschlossenen Funktion.
Aktuelle Ausbildungskosten 2026 mit Quellen
Die DGUV Information 205-003 fordert mindestens 64 Unterrichtseinheiten. Eine Unterrichtseinheit im Präsenzunterricht entspricht 45 Minuten, sodass 64 UE rechnerisch 48 Unterrichtsstunden ergeben. Die Dauer der schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen ist in diesem Umfang enthalten. Der tatsächliche Arbeitsausfall kann wegen Pausen, Lernphasen, Reise und einem über 64 UE hinausgehenden Anbieterformat höher sein.
Am 20. August 2026 waren folgende öffentlich ausgewiesene Nettopreise abrufbar:
| Anbieter und Format | Ausgewiesener Preis netto | Enthaltene Angaben |
|---|---|---|
| SIDI Blume, 64 LE | 1.750 Euro | 32 LE E-Learning, 32 LE Seminarphase, Belegarbeit und Prüfung |
| B&K NRW-Arbeitsschutz, 64 LE | 1.980 Euro | Präsenzformat, Prüfung, Zertifikat und Verpflegung |
| Help First Dortmund, 64 UE | 1.999 Euro | 8 Tage, Unterlagen, Zertifikat, Verpflegung und Löschübung |
| VdS-Lehrgangsprogramm 2026 | 3.375 Euro | Block 1 und 2, 9 Tage, Unterlagen, E-Learning, Verpflegung, Prüfung und Zertifikat |
Diese vier Werte sind Preisbeispiele, kein allgemeiner Marktpreis. Sie unterscheiden sich bei Ort, Lernform, Dauer und Inklusivleistungen. Anbieter können ihre Preise jederzeit ändern. Für eine konkrete Buchung zählt das aktuelle schriftliche Angebot.
Der Vergleich darf nicht bei der Seminargebühr enden. Rechnen Sie hinzu:
- bezahlte Arbeitszeit während des Lehrgangs,
- Reisezeit und Fahrtkosten,
- Unterkunft und nicht enthaltene Verpflegung,
- interne Vorbereitung und Übergabe offener Brandschutzthemen,
- Arbeitsmittel und Zugriff auf Regelwerke,
- später erforderliche Fortbildung,
- Vertretung im Tagesgeschäft.
Inhalte, Eignung der Ausbildungseinrichtung und Nachweise behandelt der Artikel Brandschutzbeauftragter Ausbildung. Diese Kostenseite beurteilt nicht, welcher Anbieter fachlich zum Betrieb passt.
Interne Kosten vollständig berechnen
Bei einer internen Bestellung wird kein externes Honorar bezahlt. Kostenlos ist das Modell trotzdem nicht. Die DGUV Information 205-003 verlangt, dass Brandschutzbeauftragte die für ihre Aufgaben erforderliche Arbeitszeit, Informationen und Arbeitsmittel erhalten und an erforderlichen Fortbildungen teilnehmen können. Diese Kapazität fehlt währenddessen für andere Tätigkeiten und wird mit einem betrieblichen Vollkostensatz bewertet.
Formel für das erste Jahr
Interne Kosten Jahr 1 = Lehrgang + Ausbildungszeit + Reisezeit und Reiseausgaben + Einarbeitung + laufende Aufgabenzeit + Arbeitsmittel + Fortbildungsrückstellung
Der Vollkostensatz ist nicht nur der Bruttostundenlohn. Je nach betrieblicher Kalkulation enthält er Arbeitgeberanteile, Urlaub, Krankheit, Arbeitsplatz, Verwaltung und Gemeinkosten. Verwenden Sie den Satz aus Controlling oder Personalplanung und dokumentieren Sie die Berechnungsgrundlage.
Formel für Folgejahre
Interne Kosten Folgejahr = Aufgabenstunden x Vollkostensatz + Arbeitsmittel + Fortbildungskosten + Vertretungs- und Spezialkosten
Die laufenden Aufgabenstunden ergeben sich aus der schriftlichen Bestellung. Eine allgemeine Sollstundenzahl nennt die DGUV nicht. Ein Betrieb mit einem Standort, stabiler Nutzung und wenig Änderungen benötigt eine andere Kapazität als ein Produktionsverbund mit Bauprojekten, Schichtbetrieb und erhöhter Brandgefährdung. Die Aufgaben eines Brandschutzbeauftragten müssen daher vor der Kalkulation ausgewählt werden.
Externe Kosten auf zwölf Monate hochrechnen
Externe Anbieter rechnen häufig nach Stunden, mit einer Monats- oder Jahrespauschale oder als Kombination aus Grundpauschale und Zusatzstunden ab. Eine aktuelle Marktübersicht von Brandschutzfinder nennt für 2026 eine beobachtete Spanne von 70 bis 150 Euro netto pro Stunde. Diese Anbieterangabe ist keine amtliche Gebühr und ihr zugrunde liegender Datensatz ist nicht vollständig öffentlich prüfbar. Nutzen Sie die Spanne nur zur ersten Plausibilisierung.
Formel bei Stundenabrechnung
Externe Jahreskosten = Leistungsstunden x Stundensatz + Anfahrt + Reisezeit + Berichte + Zusatzleistungen + interne Koordinationszeit
Formel bei Pauschale
Externe Jahreskosten = 12 x Monatspauschale + erwartete Zusatzstunden + nicht enthaltene Termine + Reise- und Nebenkosten + interne Koordinationszeit
Ein Pauschalangebot braucht eine Mengenangabe. Formulierungen wie “laufende Betreuung inklusive” lassen offen, wie viele Begehungen, Stunden, Berichte oder Rückfragen enthalten sind. Fragen Sie nach einem Stundenkontingent, nach Übertragbarkeit nicht genutzter Stunden und nach dem Preis oberhalb der Pauschale.
Stundensatz, Pauschale oder Jahreskontingent wählen
Das Abrechnungsmodell sollte zum erwarteten Verlauf der Arbeit passen. Ein niedriger Preis pro Einheit nützt wenig, wenn die Einheit nicht zum Bedarf passt.
| Vertragsmodell | Passt eher bei | Kostenvorteil | Kostenrisiko |
|---|---|---|---|
| Reiner Stundensatz | Einzelprüfung, Übergang, unklarem Startumfang | Bezahlt wird nur der abgerufene Aufwand | Schlechte Planbarkeit bei vielen Rückfragen oder Änderungen |
| Monatspauschale | Gleichmäßiger Betreuung und regelmäßigem Kontakt | Konstantes Monatsbudget | Nicht genutzte Stunden oder enge Leistungsgrenzen |
| Jahreskontingent | Planbaren Begehungen, Berichten und Projekten | Mengen und Termine lassen sich vorab bündeln | Verfall von Reststunden oder teure Mehrstunden |
| Grundpauschale plus Zusatzstunden | Wiederkehrender Basisarbeit mit schwankenden Projekten | Routine ist planbar, Sonderbedarf bleibt flexibel | Abgrenzungsstreit zwischen Basis- und Zusatzleistung |
Lassen Sie sich bei einer Pauschale den rechnerischen Gegenwert zeigen. Enthält ein Jahrespreis von 3.600 Euro zum Beispiel 24 Fachstunden, entspricht dies 150 Euro je enthaltener Stunde, bevor Reise- oder Berichtskosten betrachtet werden. Das ist nicht automatisch teuer. Der Wert macht das Angebot aber mit einer Stundenabrechnung vergleichbar.
Mindestabrechnung und Nebenkosten testen
Viele Preisunterschiede entstehen nicht im ausgewiesenen Satz, sondern in den Abrechnungsregeln. Rechnen Sie mindestens diese fünf Fälle durch:
- Kurze Rückfrage: Wird eine angefangene Viertel-, Halb- oder volle Stunde berechnet?
- Vor-Ort-Termin: Gilt eine Mindestdauer, und werden Anfahrt sowie Reisezeit zusätzlich berechnet?
- Begehungsbericht: Ist die Dokumentation in den Terminzeiten enthalten oder eine eigene Position?
- Sonderereignis: Welcher Satz gilt bei Umbau, Brandereignis, Behördentermin oder kurzfristigem Einsatz?
- Vertragsjahr: Verfallen nicht genutzte Stunden, werden sie übertragen oder erstattet?
Ein Beispiel zeigt den Effekt: Vier Begehungen zu je drei Fachstunden ergeben bei 100 Euro zunächst 1.200 Euro. Kommen pro Termin 60 Euro Anfahrt, eine Stunde Reisezeit und 100 Euro Bericht hinzu, steigt derselbe Leistungsblock auf 2.240 Euro. Die Nebenkosten erhöhen ihn damit um rund 87 Prozent. Für den Angebotsvergleich gehört jede dieser Regeln in eine eigene Tabellenzeile.
Schwankenden Bedarf als Szenario rechnen
Planen Sie drei Varianten: den erwarteten Bedarf, 20 Prozent weniger Stunden und 20 Prozent mehr Stunden. Bei einer Pauschale werden in jeder Variante die enthaltenen sowie zusätzlich berechneten Stunden getrennt. Bei interner Besetzung wird die Aufgabenzeit entsprechend verändert. So wird sichtbar, welches Modell nur bei einer sehr genauen Prognose günstig ist.
Berechnen Sie außerdem ein Änderungsjahr. Neue Produktionsanlagen, Nutzungsänderungen oder ein größerer Umbau können Begehungen, Stellungnahmen und Abstimmungen erhöhen. Ein Vertrag, der im Normaljahr preiswert ist, kann bei Zusatzstunden deutlich teurer werden. Umgekehrt bindet eine große Pauschale in einem ruhigen Jahr unnötig Budget. Die Szenariorechnung macht diese Spannweite vor der Beauftragung sichtbar.
Die Auswahl, vertragliche Einbindung und Leistungsgrenzen einer externen Person stehen im Ratgeber Externer Brandschutzbeauftragter. Auf dieser Seite wird nur die wirtschaftliche Vergleichsrechnung aufgebaut.
Rechenbeispiel: intern und extern über drei Jahre
Das folgende Beispiel ist keine Preisempfehlung. Es zeigt, wie eine Firma mit identischem Aufgabenrahmen beide Modelle rechnen kann. Angenommen werden 48 Stunden Brandschutzarbeit pro Jahr, ein interner Vollkostensatz von 45 Euro und ein externer Satz von 100 Euro. Für die interne Ausbildung wird der öffentlich ausgewiesene Help-First-Preis von 1.999 Euro verwendet.
Interne Lösung, Jahr 1
| Position | Annahme | Betrag |
|---|---|---|
| Lehrgang | Angebot | 1.999 Euro |
| Bezahlte Ausbildungszeit | 48 h x 45 Euro | 2.160 Euro |
| Reisezeit und Reiseausgaben | 8 h x 45 Euro plus 600 Euro | 960 Euro |
| Laufende Aufgaben | 48 h x 45 Euro | 2.160 Euro |
| Arbeitsmittel | Pauschale | 250 Euro |
| Fortbildungsrückstellung | 549 Euro / 3 Jahre | 183 Euro |
| Interne Kosten Jahr 1 | 7.712 Euro |
In den Folgejahren entfallen in diesem Beispiel Lehrgang, Ausbildungszeit und anfängliche Reise. Mit 48 Aufgabenstunden, 250 Euro Arbeitsmitteln und 183 Euro Fortbildungsrückstellung entstehen jeweils 2.593 Euro. Über drei Jahre ergibt das 12.898 Euro.
Externe Lösung pro Jahr
| Position | Annahme | Betrag |
|---|---|---|
| Fachleistung | 48 h x 100 Euro | 4.800 Euro |
| Anfahrt | 4 Termine x 60 Euro | 240 Euro |
| Berichte | 4 Berichte x 100 Euro | 400 Euro |
| Interne Koordination | 12 h x 45 Euro | 540 Euro |
| Externe Kosten pro Jahr | 5.980 Euro |
Über drei Jahre entstehen mit diesen Annahmen 17.940 Euro. Das Beispiel macht die interne Lösung nach der Anfangsinvestition günstiger. Das Ergebnis kehrt sich um, wenn intern mehr Arbeitszeit, Vertretung oder Spezialberatung nötig ist, die externe Person weniger Stunden benötigt oder der Betrieb die Rolle nur kurzfristig braucht.
Amortisationszeit berechnen
Amortisationszeit in Jahren = einmalige interne Anfangskosten / (externe Jahreskosten - interne wiederkehrende Jahreskosten)
Die Formel funktioniert nur, wenn die externen Jahreskosten höher als die internen wiederkehrenden Kosten sind. Bei einem negativen oder sehr kleinen Unterschied gibt es keine sinnvolle Amortisation. Rechnen Sie zusätzlich ein Szenario mit 20 Prozent mehr Stunden, damit ein knapp kalkuliertes Modell nicht durch Umbauten oder zusätzliche Begehungen kippt.
Angebote auf denselben Leistungsumfang bringen
Die DGUV Information 205-003 enthält einen umfangreichen Aufgabenkatalog. Nicht jede Position muss in jedem Betrieb gleich häufig anfallen. Für einen Preisvergleich wird zuerst ein betrieblicher Sollumfang erstellt und dann identisch an interne Planung und externe Anbieter gegeben.
| Vergleichsfeld | Festzulegende Angabe |
|---|---|
| Geltungsbereich | Standorte, Gebäude, Flächen, Schichten und besondere Nutzungen |
| Aufgaben | Konkrete Auswahl aus Bestellung oder Vertrag |
| Regeltermine | Begehungen, Besprechungen, Unterweisungsmitwirkung und Jahresbericht |
| Stunden | Enthaltenes Jahreskontingent und Satz für Mehrstunden |
| Dokumentation | Protokollform, Berichtstiefe, Maßnahmenübergabe und Ablage |
| Erreichbarkeit | Reaktionszeit, Vertretung, Telefon- und E-Mail-Beratung |
| Reise | Fahrtkosten, Reisezeit, Anfahrtspauschale und Übernachtung |
| Sonderfälle | Umbauten, Brandereignisse, Behörden-, Versicherer- und Auditbegleitung |
| Vertragsdaten | Laufzeit, Kündigung, Preisänderung und Haftpflichtnachweis |
| Interne Beiträge | Ansprechpartner, Dokumentenzugang, Begleitung und Maßnahmenumsetzung |
Ein externer Brandschutzbeauftragter bleibt auf betriebliche Informationen und interne Entscheidungen angewiesen. Die Koordinationszeit gehört daher in die Rechnung. Ebenso benötigt eine interne Person Unterstützung durch Führungskräfte, Haustechnik, Personalbereich und Arbeitsschutz. Kein Modell nimmt der Unternehmensleitung die Maßnahmenumsetzung ab.
Kostentreiber früh erkennen
Mehrere Faktoren erhöhen den Betreuungsaufwand, ohne dass sich der Stundensatz ändern muss:
- mehrere Standorte oder weit auseinanderliegende Gebäude,
- erhöhte Brandgefährdung und komplexe Produktionsverfahren,
- häufige Umbauten, Nutzungsänderungen oder Beschaffungen,
- Sonderbauten, behördliche Auflagen oder Versicherervorgaben,
- viele offene Mängel und fehlende Ausgangsdokumentation,
- Schichtbetrieb oder schwer planbare Vor-Ort-Termine,
- zusätzliche Feuerwehr-, Flucht-, Rettungs- oder Alarmpläne,
- kurze Reaktionszeiten und häufige Sonderfragen.
Fordern Sie bei unbekanntem Ausgangszustand eine getrennte Position für die Erstaufnahme an. Dann bleiben Einmalkosten und laufende Betreuung sichtbar. Eine hohe Startrechnung kann wirtschaftlich sein, wenn sie einen ungeordneten Bestand erfasst; eine dauerhaft überhöhte Pauschale wird dadurch nicht automatisch gerechtfertigt.
Fortbildung und Vertretung als Folgekosten planen
Brandschutzbeauftragte müssen ihre Fachkunde aktuell halten. Die DGUV Information 205-003 verlangt innerhalb von drei Jahren mindestens 16 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. Die Teilnahme ist zu dokumentieren. Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, ist die Ausbildung erneut zu durchlaufen.
Öffentliche Preisbeispiele aus 2026 nennen 499 Euro netto bei SIDI Blume und 549 Euro netto bei Help First für die Fortbildung. Hinzu kommen Arbeitszeit und gegebenenfalls Reise. Der Artikel Brandschutzbeauftragter Fortbildung erläutert Intervall und Nachweis getrennt von der Kostenrechnung.
Auch die Vertretung braucht ein Budget. Eine interne Person kann ausfallen oder den Betrieb verlassen. Eine externe Person kann im Urlaub sein oder den Dienstleister wechseln. Legen Sie fest, wer dringende Fragen übernimmt, wie Unterlagen zugänglich bleiben und ob eine Ersatzperson im Preis enthalten ist.
Kostenentscheidung dokumentieren und prüfen
Eine nachvollziehbare Entscheidung enthält mehr als die ausgewählte Summe. Speichern Sie:
- Anlass und Pflichtquelle: Warum wird die Rolle eingerichtet oder fortgeführt?
- Aufgabenkatalog: Welche Leistungen und Standorte umfasst die Rechnung?
- Annahmen: Stunden, Vollkostensatz, Reise, Berichte, Zusatzbedarf und Steuerlogik.
- Angebote: Gleicher Stichtag, Leistungsumfang, Laufzeit und Preisstand.
- Entscheidung: Gewähltes Modell, Begründung und Leistungsgrenzen.
- Nachweise: Ausbildung, Bestellung des Brandschutzbeauftragten oder externer Vertrag.
- Review: Tatsächliche Stunden und Kosten nach sechs oder zwölf Monaten gegen die Planung prüfen.
Begehungsberichte und Empfehlungen gehören anschließend in die Brandschutz-Dokumentation. Ein günstiges Modell verliert seinen Wert, wenn Mängelberichte liegen bleiben oder notwendige Stunden nicht freigegeben werden.
Quellenstand und Grenzen der Preisangaben
Rechts- und Qualifikationsgrundlage dieser Seite ist die DGUV Information 205-003. Die BAuA weist für die ASR A2.2 den Stand Mai 2018, zuletzt geändert im Mai 2025, aus. Seit dieser Änderung steht der Brandschutzbeauftragte als Hinweis in Abschnitt 7.1; eine mögliche Pflicht kann aus anderen, besonders landesrechtlichen Vorschriften folgen.
Alle Markt- und Seminarpreise wurden am 20. August 2026 auf öffentlich zugänglichen Anbieterseiten geprüft. Sie sind Momentaufnahmen, in der Regel Nettopreise und weder amtlich noch verbindlich. Der belastbare Preis für einen Betrieb ergibt sich erst aus einem schriftlichen Angebot mit passendem Aufgaben- und Standortumfang.