Fahrzeuge als Arbeitsmittel führen

Betriebliche Fahrzeuge sollten nicht nur im Fuhrpark, sondern auch im Arbeitsschutzprozess sichtbar sein. Relevant sind Einsatzbedingungen, Verkehrswege, Fahrer, Wartung, Mängel und Unterweisung.

  • Fahrzeugart und Standort erfassen
  • Einsatzbedingungen und Verkehrswege beschreiben
  • Fahrerberechtigung und Unterweisung dokumentieren
  • Prüfung, Wartung und Mängelstatus verbinden

Mängel und Freigaben nachvollziehen

Bei Fahrzeugen entstehen Risiken häufig im laufenden Betrieb: defekte Beleuchtung, Bremsen, Sicht, Ladungssicherung, Anhänger oder Anbaugeräte. Ein Mangel sollte deshalb nicht nur notiert, sondern bis zur Freigabe verfolgt werden.

  • Mangel mit Foto oder Protokoll erfassen
  • Nutzungseinschränkung eindeutig festhalten
  • Verantwortliche Person und Frist setzen
  • Nachkontrolle und Freigabe dokumentieren

Abgrenzung zu Spezialseiten

Flurförderzeuge, Krane und elektrische Arbeitsmittel haben eigene Spezialanforderungen. DGUV Vorschrift 70 bleibt die Seite für betriebliche Fahrzeuge allgemein.

  • Flurförderzeuge gesondert betrachten
  • Fahrerunterweisung vom Prüfprozess trennen
  • Gefährdungsbeurteilung für besondere Einsätze prüfen
  • offizielle Fassung und zuständigen Träger heranziehen

Offizielle Quellen und Einordnung

Die Einordnung sollte sich an der offiziellen DGUV Vorschrift 70, dem zuständigen Unfallversicherungsträger und den konkreten Fahrzeugen im Betrieb orientieren. Fahrzeugprüfung, Fahrerunterweisung und Mängelmanagement sollten getrennt nachvollziehbar bleiben.

  • offizielle DGUV-Publikation und zuständigen Unfallversicherungsträger prüfen
  • BetrSichV und Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel berücksichtigen
  • Einsatzbedingungen, Herstellerangaben und Mängelerfahrung einbeziehen
  • fachkundige Bewertung bei Sonderfahrzeugen, Anhängern oder erhöhter Gefährdung einholen