Plakette als sichtbarer Prüfstatus
Prüfplaketten und Aufkleber sind im Alltag nützlich, weil Beschäftigte schnell sehen, ob eine Leiter im Prüfprozess geführt wird. Der Aufkleber sollte aber immer zu einer eindeutigen Leiter-ID und einem abgelegten Protokoll passen. Sonst ist später nicht erkennbar, welche Prüfung gemeint war.
- Leiter-ID oder Inventarnummer verwenden
- Prüfdatum oder nächste Prüffrist sichtbar machen
- Status wie geprüft, gesperrt oder nachzuprüfen klar trennen
- beschädigte Plaketten erneuern
- gesperrte Leitern klar kennzeichnen
- Plakette mit Protokoll und Maßnahmen verknüpfen
Was auf den Aufkleber gehört
Der Aufkleber sollte im Betrieb schnell verstanden werden und trotzdem sparsam bleiben. Details wie Mängel, Fotos, Prüfkriterien oder Reparaturverlauf gehören in das Protokoll, nicht auf die Leiter.
- eindeutige Leiter-ID
- Prüfdatum oder nächste Prüfung
- Kurzstatus oder Farbmarkierung
- QR-Code oder Verweis auf den digitalen Nachweis, wenn vorhanden
- kein Freigabevermerk, wenn Mängel offen sind
Warum Plaketten allein nicht reichen
Eine Plakette sagt wenig über die Details der Prüfung. Wenn später Fragen entstehen, braucht der Betrieb das Protokoll: Wer hat geprüft, nach welchen Kriterien, mit welchem Ergebnis und was ist mit Mängeln passiert?
Mängel haben Vorrang vor Prüfstatus
Eine Leiter kann trotz aktueller Plakette beschädigt sein. Beschäftigte müssen deshalb wissen, dass sichtbare Schäden sofort gemeldet und betroffene Leitern bis zur Klärung aus der Nutzung genommen werden.
- Plakette nicht als Freifahrtschein behandeln
- beschädigte Leiter kennzeichnen und separieren
- Mangelmaßnahme mit Verantwortlichen und Frist anlegen
- neue Plakette erst nach Freigabe anbringen
ArbeitsschutzPilot für Kennzeichnung und Nachweis
ArbeitsschutzPilot kann Prüfplakette, Prüffrist, Protokoll, Fotos, Mängel und Maßnahmen miteinander verbinden. So bleibt die sichtbare Kennzeichnung am Arbeitsmittel mit dem digitalen Nachweis konsistent.