Mechanische Gefährdungen konkret erfassen

Mechanische Gefährdungen wirken oft unmittelbar: bewegte Teile, scharfe Kanten, Quetschstellen, herabfallende Gegenstände oder unkontrollierte Bewegungen. Die Dokumentation sollte deshalb tätigkeitsbezogen sein.

  • Arbeitsmittel und Tätigkeit beschreiben
  • Normalbetrieb, Störung und Instandhaltung trennen
  • Quetsch-, Scher-, Schneid- und Einzugsstellen erfassen
  • Schutzmaßnahmen und Unterweisung verknüpfen

Schutzmaßnahmen nachvollziehbar machen

Die beste Maßnahme ist nur wirksam, wenn sie im Betrieb bekannt, geprüft und nach Änderungen erneut bewertet wird.

  • technische Schutzmaßnahmen dokumentieren
  • organisatorische Regeln und Freigaben festlegen
  • PSA nur als Teil der Maßnahmenkette betrachten
  • Wirksamkeit bei Begehung oder Ereignis prüfen

Schnittstelle zur Maschinenunterweisung

TRBS 2111 beantwortet die Regelwerksfrage. Maschinenunterweisung, Betriebsanweisung und Arbeitsmittelprüfung beantworten die Umsetzung im Betrieb.

  • Betriebsanweisung bei Änderungen aktualisieren
  • Unterweisung auf konkrete Gefährdungen beziehen
  • Prüfung und Wartung aus der Beurteilung ableiten
  • Mängel bis zur Freigabe verfolgen

Quellen und Grenzen bei trbs 2111

Die Inhalte orientieren sich an offiziellen Arbeitsschutzquellen und an der Produktlogik von ArbeitsschutzPilot. Rechtliche oder fachliche Aussagen werden bewusst vorsichtig formuliert: Die Software unterstützt Dokumentation, ersetzt aber keine Beratung, keine behördliche Auskunft und keine Prüfung vor Ort.

  • offizielle BAuA-Fassung der TRBS prüfen
  • BetrSichV, Herstellerangaben und Tätigkeit einbeziehen
  • fachkundige Prüfung bei Maschinen, Umbauten oder Störungen nutzen
  • keine Garantie auf Vollständigkeit oder rechtliche Konformität