Schnittstellen sichtbar machen

Viele Baustellenrisiken entstehen dort, wo Gewerke, Zeiten oder Flächen kollidieren. Koordination macht diese Schnittstellen planbar.

  • gleichzeitige und nacheinander stattfindende Arbeiten erfassen
  • gemeinsame Verkehrswege, Lagerflächen und Absturzstellen prüfen
  • besondere Arbeiten und Sperrbereiche markieren
  • Informationswege zwischen Beteiligten festlegen

Koordination in Maßnahmen übersetzen

Ein Koordinationstermin ist erst dann belastbar, wenn daraus klare Maßnahmen, Zuständigkeiten und Termine entstehen.

  • Koordinationshinweise als Aufgaben erfassen
  • Verantwortliche pro Gewerk oder Firma benennen
  • Fristen und Prüftermine setzen
  • Änderungen am SiGe-Plan oder Ablauf dokumentieren

Abgrenzung zur SiGeKo-Seite

SiGeKo ist die Rolle. Baustellenkoordination ist der laufende Prozess, der auch Bauherr, Arbeitgeber, Planer und ausführende Unternehmen betrifft.

  • Rolle und Prozess getrennt erklären
  • Arbeitsschutz- und Bauablaufdaten verbinden
  • Unterweisungen aus Änderungen ableiten
  • Nachweise zentral auffindbar halten

Quellen und Grenzen bei baustellenkoordination

Die Inhalte orientieren sich an offiziellen Arbeitsschutzquellen und an der Produktlogik von ArbeitsschutzPilot. Rechtliche oder fachliche Aussagen werden bewusst vorsichtig formuliert: Die Software unterstützt Dokumentation, ersetzt aber keine Beratung, keine behördliche Auskunft und keine Prüfung vor Ort.

  • ArbSchG Paragraph 5 als Ausgangspunkt für die Beurteilung von Arbeitsbedingungen
  • BAuA-Prozessschritte: vorbereiten, ermitteln, beurteilen, Maßnahmen festlegen, umsetzen, prüfen, dokumentieren und fortschreiben
  • fachkundige Prüfung bei besonderen Risiken, unklaren Tätigkeiten oder branchenspezifischen Anforderungen
  • keine Garantie auf Vollständigkeit oder rechtliche Konformität