Was geprüft werden sollte

Substitution ist mehr als eine spontane Produktsuche. Sie betrachtet technische Eignung, geringere Gefährdung, Arbeitsverfahren, Wirksamkeit und praktische Umsetzbarkeit.

  • gefährlichen Stoff oder Tätigkeit identifizieren
  • mögliche Ersatzstoffe oder Verfahren sammeln
  • Gefährdung und technische Eignung vergleichen
  • Entscheidung und Begründung dokumentieren

Warum Dokumentation wichtig ist

Auch wenn keine Substitution möglich ist, sollte die Entscheidung nachvollziehbar sein. Das schützt vor wiederholten ungeklärten Diskussionen und zeigt, dass die Prüfung bewusst erfolgt ist.

  • Prüfdatum und verantwortliche Person festhalten
  • Quellen und Sicherheitsdatenblätter verknüpfen
  • Restmaßnahmen und Unterweisung ableiten
  • Review bei neuen Produkten oder Verfahren setzen

Quellen und Grenzen bei substitutionsprüfung gefahrstoffe

Die Inhalte orientieren sich an offiziellen Arbeitsschutzquellen und an der Produktlogik von ArbeitsschutzPilot. Rechtliche oder fachliche Aussagen werden bewusst vorsichtig formuliert: Die Software unterstützt Dokumentation, ersetzt aber keine Beratung, keine behördliche Auskunft und keine Prüfung vor Ort.

  • ArbSchG Paragraph 5 als Ausgangspunkt für die Beurteilung von Arbeitsbedingungen
  • BAuA-Prozessschritte: vorbereiten, ermitteln, beurteilen, Maßnahmen festlegen, umsetzen, prüfen, dokumentieren und fortschreiben
  • fachkundige Prüfung bei besonderen Risiken, unklaren Tätigkeiten oder branchenspezifischen Anforderungen
  • keine Garantie auf Vollständigkeit oder rechtliche Konformität